Winterlicht

21-01-2004 — Abgelegt unter: photo  

Ganz besonders im Winter ist es wohltuend, wenn das Licht die Nachtschwärze vertreibt und die Sinne sich wieder recken dürfen.

Morgendlicher Sonnenaufgang ueber das Beet gesehen

Recht

19-01-2004 — Abgelegt unter: unsortiert  

Heute las ich so vor mich hin in ein paar Seiten von Menschen, die mit Recht und Unrecht ihr Geld verdienen. Dabei ist mir eine Passage wieder eingefallen, die mir mal einer zeigte, der mit seiner Familie einen endlosen, quälenden und erniedrigenden Rechtsstreit erleben mußte:

Ich wage nach einem langen Berufsleben in der Justiz, wenn ich gefragt werde, den Ausgang eines Prozesses nur noch nachdem im ganzen System angelegten Grundsatz vorauszusagen: Nach der Regel müßte er so entschieden werden; aber nach einer der vielen unbestimmten Ausnahmen und Einschränkungen, die das Recht kennt, kann er auch anders entschieden werden. Das genaue Ergebnis ist schlechthin unberechenbar geworden. Allenfalls kann man mit einiger Sicherheit sagen: Wenn du meinst, du bekommst alles, was dir nach deiner Überzeugungzusteht, irrst du dich. Ein der Entlastung der Gerichte dienlicher Rat könnte bei dieser Lage der Dinge sein: Führe möglichst keinen Prozeß; der außergerichtliche Vergleich oder das Knobeln erledigt den Streit allemal rascher, billiger und im Zweifel ebenso gerecht wie ein Urteil. Das heisst in allem Ernst: Unter den in der Bundesrepublik obwaltenden Verhältnissen von den Gerichten Gerechtigkeit zu fordern, ist illusionär. (Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Willi Geiger. Karlsruhe. In einem Beitrag in der “Deutschen Richterzeitung”, 9/1982, S. 325)  Quelle

Moewen

18-01-2004 — Abgelegt unter: photo, web  

Wie ich sehe, kann Noah Grey auch nicht widerstehen! Das freut mich, was spätestens nach einem Blick auf meine Seiten zu dem Thema deutlich wird. Aber schon da war ich ja nicht ganz allein.
Gibts noch mehr?

Dreilagig

17-01-2004 — Abgelegt unter: photo  

In diesem Sinne: ein gutes Wochenende und allzeit Papier! ;-)

Klopapier im Kutterfenster

circuli vitiosi

16-01-2004 — Abgelegt unter: unsortiert  

Frau Künast freut sich. Endlich gibt es den großen Erfolg für Verbraucher und Landwirte: der Gesetzentwurf zur Gentechnik in der Landwirtschaft ist vorgestellt. Dürfen nun alle, die sich im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln Sorgen machen aufatmen? Nein. Dieses Gesetz ist unter einem immensen Druck der Biotech-Konzerne entstanden und ermöglicht es Frau Künast schöne Reden zu halten, aber der Rest ist überwiegend Augenwischerei. Schon seit 1996 werden viele Millionen Tonnen transgener Rohstoffe nach Deutschland geliefert und hier verarbeitet, weitergeliefert an Mischfutterhersteller (deren Webseiten lediglich einwandfreie Rohstoffe kennen) und so seit langem heimlich und leise auf die deutschen Tische wandern. Wenn der Verbraucher nun, nachdem einzelne Nahrungsmittel gekennzeichnet werden müssen, sich dagegen ausspricht, dann wird eben der Druck auf die Kanäle “von hinten durch die Brust ins Auge” erhöht. Monsanto und Konsorten sind da nicht zimperlich, wie Jean-Jacques Sevilla im Dezember letzten Jahres in der Le Monde diplomatique Nr. 7232 berichtete. Gegen Resignation hilft nur der konkrete Widerstand vor Ort, die restlose Aufklärung von “Betriebsunfällen” und immer wieder Information.
Der “Faschismus des Geldes” als “Eindringen des Privatgeschäfts in die staatlichen Institutionen” (George Steiner) braucht Widerstand nötiger denn je!

Mit Daniel auf Safari

16-01-2004 — Abgelegt unter: web  

Einfach mal schnell nachschauen wie eine Seite im Safari (Mac OS X) aussieht? Daniel Vine machts möglich. Klasse Idee! (Über 35Tsd andere fanden das bisher auch so) Es gibt eine Thumbnailansicht und die Möglichkeit, sich einen Screenshot downzuloaden.

Thumbnail eines Screenshots

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