Maurenfrühstück

15-06-2009 — Abgelegt unter: kröten  
Jakob (mittlerweile gut über 50 Jahre jung) spachtelt eifrig in der Sonne

“Kluger Haken rettet Meeresschildkröten”

07-09-2008 — Abgelegt unter: kröten  

Kleine Ursache, große Wirkung:

Ein neuer Rundhaken verhindert den qualvollen Tod von Meeresschildkröten in der Fischerei. Jedes Jahr verenden schätzungsweise 250.000 der vom Aussterben bedrohten Tiere qualvoll an herkömmlichen Haken oder in Fischernetzen. Mit dem neuen Rundhaken kann dieser so genannte Beifang um bis zu 90 Prozent gesenkt werden, berichtet ein neuer WWF-Report. Der Beifang gilt als die größte Bedrohung für das Überleben der Unechten Karettschildkröte und der Lederrücken-Schildkröte.

Vier Jahre lang haben der WWF und knapp 1.300 Fischer den neuen Rundhaken (Circle-Hook) in einem einzigartigen Modellprojekt zwischen Peru und Mexiko getestet. Bei der traditionellen Fischerei auf Tunfisch und Mahi Mahi im Ostpazifik werden Langleinen mit tausenden Haken verwendet. Während des Tests wurden die klassischen, J-förmigen Haken durch die Rundhaken ersetzt. “Wir waren von vornherein von diesen neuen Haken überzeugt, aber die Ergebnisse haben uns dann doch verblüfft. Und wenn doch eine Schildkröte am Haken hängt, können die Fischer 95 Prozent der Tiere retten. Obendrein fangen die Fischer auch noch mehr Fisch. Damit profitieren alle von der neuen Technik”, berichtet WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht.

#edit (6.11.2008 13:02): Netterweise hat Frau Carolin Bongert vom WWF auf meine Anfrage reagiert (Danke!) und Informationen zur Funktionsweise des neuen Hakens beigesteuert:

Die J-Haken können von den Schildkröten verschluckt werden und verursachen dann innere
Verletzungen. Unsachgemäße Entfernung der Haken kann den Schildkröten ebenfalls erheblichen
Schaden zufügen. Auch können sie sich mit äußeren Bereichen, wie z. B. dem Schwanz, an den
Haken verfangen, und können dann eventuell nicht mehr zum Luftholen auftauchen.

Die Circle Hooks sind nun zunächst größer, was es für die Schildkröten schwieriger macht,
sie in den Mund zu nehmen und zu verschlucken. Es werden dadurch also weniger Schildkröten
gefangen. Zudem trägt die nach innen gebogene Form des Hakens dazu bei, dass der Haken
weniger in Schlund, Speiseröhre oder Magen steckenbleibt, stattdessen verhakt er eher im
Mundbereich. Die so beigefangenen Schildkröten können leichter und mit weniger schweren
Verletzungen befreit werden, so dass die Überlebensrate höher ist. Auch ist zwischen Haken
und Leine ein weiteres Metallstück angebracht, das es erlaubt, die Haken relativ leicht und
sachgemäß zu entfernen. Außerdem minimieren die Haken durch ihre Form das Fangen an äußeren
Bereichen.

Die Beifangrate kann zusätzlich noch herabgesetzt werden, wenn als Köder Fische statt
Tintenfische eingesetzt werden.

Schildkröten: Offener Brief an Zoofachhändler

11-06-2006 — Abgelegt unter: kröten  

Im Testudo-Forum wurde ein offener Brief an Zoofachhändler, Geschäftsführer von Einzelhandelsketten mit Zooabteilungen und Züchter entworfen, verbunden mit einer Unterschriftenaktion. Sehr unterstützenswert, also hin und unterschreiben!

Schildkrötenschönheit

23-05-2006 — Abgelegt unter: kröten  

Am 14. dieses Monats waren wir mal wieder bei Sabine zum Schildkrötentreff. Dabei schaut man natürlich auch gern ins Gehege, was die Trabanten so treiben. Mir begegnete diese Schönheit, und ich bin immer noch fasziniert von diesem wachen, aufmerksamen Ausdruck. Darum gibt es sie hier gleich zweimal. ;-)
#edit: Das ist übrigens Auguste wie mir Sabine berichtete.

Malerei, Grafik, Screendesign - Hanja!

14-07-2005 — Abgelegt unter: kröten, web  

Unser Jakob, hier an einem heißen Tag den Teilschatten genießend, hat Post bekommen!

Man könnte meinen, sein Onkel Jacob McTurtle aus Schottland hat ihm geschrieben.


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Zum Wochenanfang

03-04-2005 — Abgelegt unter: kröten  

…ein Portrait von unserem Jakob, der maurischen Landschildkröte. Heute zeigte er uns, wozu so ein Tag gut sein kann: sonnen und nochmals sonnen! Als abends die Intensität der Sonne abnahm, rödelte er sich so lange zurecht, bis er seinen Panzer zwischen Boden und Hausmauer in einem 45° Winkel platziert hatte (optimal zur Sonneneinstrahlung). Immer wieder faszinierend, wie intelligent diese Tiere sind!

Schildkrötenkopf

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