Linda zum vorletzten?

04-09-2006 — Abgelegt unter: unsortiert  

Im April war Keimzeit, dort wies ich auf Sibylles ausführlichen Beitrag “Keimzeit für Protestkartoffeln” hin, der mit guten Links gespickt ist. Jetzt hat Nathalie Klüver für SPON aus Barnsen von der vorerst vorletzten Ernte der “Linda”-Kartoffel berichtet: “Letztes Gefecht um Königin der Knollen“. Worum geht es hier eigentlich? 30 Jahre hat die Firma Europlant (bisherige Sortenschutzinhaberin) Lizenzgebühren für die Sorte Linda einnehmen können. Nachdem der Sortenschutz abgelaufen ist, sieht Europlant die überaus beliebte Linda als unerwünschte Konkurrenz für eigene neue Sorten und unternimmt alles, um diese Sorte vom Markt zu tilgen. Zum Glück und verständlicherweise gibt es Widerstand von Verbrauchern und Bauern gegen das gewünschte Diktat des Saatgutkonzerns, ohne die entsprechenden Links bleibt der Beitrag bei SPON allderdings im Bereich “Folklore”. Deshalb hier das Notwendige:

Da die “Rettet LINDA” Aktion auch Geld kostet, haben wir einen Fond eingerichtet und freuen uns über Spenden.

Solidaritätskonto LINDA: Georg Janßen, Volksbank Lüneburg, Bankleitzahl: 24090041 Kontonummer: 125228302 Verwendungszweck: Solidaritätskonto Rettet LINDA

3 Kommentare zu “Linda zum vorletzten?”

  • *sib.
    05-09-2006 um 19:50
    1

    Mensch, Onno, “Sibylle”, mit i, dann y. Ich kann mich bei deinem Namen ja leider nicht mit einem Vokalverdreher revanchieren ;-)

    Wir haben am letzten Wochenende die ersten Linda-Knollen 2006 ausgegraben und ich habe gestern eine schöne Suppe davon gemacht. Gut wie immer, die Linda.

  • Onno
    05-09-2006 um 19:56
    2

    Oops - sorry, sogleich korrigiert! Tuffelsuppe ist einfach köstlich… ;-)

  • Olli
    26-05-2007 um 01:09
    3

    Eine gute Möglichkeit Linda zu Retten besteht auch darin diese Kartoffel selbst anzubauen.
    Das haben wir gemacht und auf Der Grünen Welt - Rettet Linda dokumentiert.
    Wir sind gespannt was herauskommt. Nur wissen wir noch nicht wie Wir die Kartoffel über Winter so lagern, dass sie nächstes Jahr wieder zum Vermehren genutzt werden kann.

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