Einerseits-andererseits
Kommt von Lazerte. Zwar deutlich zeitverzögert, aber schwer grippegebeutelt hatte ich bis jetzt keine Lust. Nun aber:
1) Ich kann mich intensiv mit speziellen Themen auch über längere Zeit auseinandersetzen.
Aber sobald mir der persönliche, direkte Bezug oder die (gefühlte) Notwendigkeit fehlt, können besagte Themen auch sehr gründlich in die Nichtbeachtung abstürzen.
2) Bei einer Hamburger Reederei hatte ich einen Ausbildungsplatz als Nautiker mit allem Pipapo unter Dach und Fach.
Aber dann kam der Wehrdienst dazwischen und hinterher entwickelte sich alles anders als vorher geplant. Geblieben ist die immer wieder frische Freude rund ums Thema “Schiffe”.
3) Ich habe sicher noch ca. 17 von Ikea gemopste Bleistifte (die kleinen, 9 cm langen, die dort überall herumliegen). Also ganz klarer Beistiftreichtum.
Aber ich schaffe es nicht, diese ab einer unpraktischen Länge einfach wegzuschmeißen.
4) Seit vielen Jahren bin ich oft im Wattenmeer und auf den ostfriesischen Inseln unterwegs. Eine Gegend, in der es Sand in unvorstellbaren Massen gibt.
Aber in Stiefeln, Schlafsack oder Rucksack kann ich den Sand immer noch nicht im Geringsten leiden.
5) Ich mag sehr gerne Tiere beobachten.
Aber ich mag sie auch gern, wenn geeignete Exemplare oder Teile von ihnen sich in der Pfanne oder in einem Topf befinden. Mit Pflanzen geht es mir im Übrigen ebenso.
6) Auch im 5ten Jahr macht mir das Bloggen immer noch Freude.
Aber ich entziehe mich stets noch erfolgreich dem Gefühl “irgendetwas” veröffentlichen zu müssen, weshalb meine Leser oft vergeblich vorbeischauen. Auch ist meine Pflege der Kommentatoren oft stiefmütterlich und das Layout wird auch nicht alle 6 Monate erneuert. Drum ist und bleibt filapper ein wönziges Nischenblog, was mir ganz Recht ist.
Da ich im Schmeißen nicht so der Meister bin, möge sich das Stöckchen greifen wer mag.

Das mußte ja kommen! Kaum scheint 2 Tage die Sonne, lugt schon der Frühlingsswap umme Ecke. Was das ist? 