In der Schweiz

20-04-2013 — Abgelegt unter: photo, unterwegs  

Aus der Sicht eines Flachlandheinis gibt es in der Schweiz in der Tat bemerkenswerte Dinge.

Am Bahnhof Lauterbrunnen wird die Abfahrtszeit der Züge übersichtlich und von Hand eingestellt

Manche Wege scheinen direkt in die Alpen zu führen

Große und steile Steine hat es dort - Eiger-Nordwand mit Halos

Hochgelegene Häuser ebenfalls, hier das Sphinx-Observatorium am Joch

Der Ort Lauterbrunnen mit Staubbach und ganz eigener Kulisse

Klar, da war ich nicht das letzte Mal!

Schneedünen

23-12-2009 — Abgelegt unter: photo, unterwegs  

Wahrscheinlich waren die Inseldünen schon häufiger mit viel Schnee bedeckt, dann habe ich es aber nie gesehen weil nicht vor Ort. Für einen Wattläufer stellt eine Fähre nur einen Notbehelf dar; auch wenn es so einfach ist mal eben rüberzufahren, wäre die Wahrnehmung doch nicht vergleichbar mit der nach einer Wanderung zur Insel. So trafen Frank und ich uns im Hafen, als er noch in völliger Dunkelheit lag, die Tide diktiert die Zeit. Unterm Strich ein wunderbarer Gang, der lange im Gedächtnis bleibt.

Hinmarsch, Bild und der geniale Titel sind von Frank


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Das letzte Mal mit lüttje Büx

26-10-2008 — Abgelegt unter: photo, unterwegs  
Frische Spütter

Gestern bei einem schönen Lauf die Sommersaison beendet - irgendwann wird es dann doch zu kalt mit kurzer Hose durchs Watt zu laufen. Jetzt werden die im Frühjahr gesetzten Pricken an den Prielen von den Herbstwinden zerzaust (die Winterbetonnung liegt bereits) und es beginnt die schöne Zeit, in der man ohne Angst vor einem Sonnenbrand unterwegs sein kann. Wie immer freue ich mich darauf.

Oktoberlicht am Priel

Meeresleuchten

02-06-2008 — Abgelegt unter: unterwegs  

Kürzlich nachts, als fast alles schlief, startete ich zu einer Wattwanderung. Beim ersten Schritt in den Schlick blitzten ein paar kleine Lichtpunkte auf. “Oh, fein!” dachte ich, denn die kleinen Lichter sind trotz ihrer temperaturlosen Natur durchaus in der Lage, dem nächtlichen Wanderer das Herz zu wärmen.

Mal etwas mehr, mal etwas weniger - aber immer waren sie da, die kleinen Dinoflagellaten mit ihrer Biolumineszenz. Sie und ihr Treiben wirken magnetisch, denn oft ertappte ich mich dabei, über längere Zeit ausschließlich die wundersamen Leuchtspuren zu meinen Füßen zu beobachten. Oh, bist Du vom Kurs abgekommen? Die in dieser dunklen Nacht ohne Sternenlicht mageren Fixpunkte gecheckt - und dann doch wieder zum Boden geschaut.

Durch einen schwachen helleren Schimmer kündigt sich der Hauptpriel an und ich beschließe, noch ein Stück Richtung Wasserscheide zu laufen, da ich keine Lust auf einen nassen Hintern habe. Und halte beim nächsten Schritt jäh inne. Jetzt waren es keine einzelnen Lichtpunkte mehr, sondern der Wattboden leuchtete in einem Umkreis von einem Meter hell auf, bei jedem Schritt mit blitzartiger Geschwindigkeit. Klack, klack! Wie wenn man einen Lichtschalter betätigen würde, stand ich bei jedem Schritt in flüssigem Gold. Stehenbleiben. Die goldene Scheibe wird körnig, verschwindet und hinterläßt für einen kurzen Moment noch einzelne Leuchtpunkte. Rennen! Beim schnellen Umsehen sehe ich meine Tritte, goldene Scheiben im nächtlichen Watt, die schnell verschwinden. Beim normalen Laufen kann ich jetzt nicht anders und lasse mich ganz in den Bann des goldenen Lichts ziehen. Ob Göttin Venus, wie C.F. Hebbel meinte, für diese Erscheinung verantwortlich ist? Wissenschaftler werden es anders sehen, mir waren in diesem Moment die tieferen Zusammenhänge reichlich egal, denn jeder rationale Gedanke hätte den Zauber zerstört.

Nach dem Queren des Priels war es übrigens wie gewohnt: einzelne Lichtpunkte, nicht mehr.

Hin und zurück

03-04-2008 — Abgelegt unter: photo, unterwegs  

Am vergangenen Sonntag einen Transportauftrag erledigt, verbunden mit einer Übung in Ikeabana, der Kunst des Möbelsteckens. Und wieder einmal erlebt, wie mehr es anstrengend ist, in den Süden zu fahren (klar, es geht bergauf!) und andersherum. Unterwegs machte die Kamera einige Aufnahmen (ich wars nicht, denn ich habe während des Fahrens Klickverbot… ;-).

Kurz vor 6:00 Uhr ging es los



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Lucas

29-03-2008 — Abgelegt unter: photo, unterwegs  
Scheinfaß an einem alten Transit, Schweden 2007

Lucas

#edit: Wegen diverser Nachfragen - “Scheinfaß” ist eine spaßeshalber oder albernerweise vorgenommene wörtliche Übersetzung des plattdeutschen Begriffs “Schienfatt” ins Hochdeutsche.

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